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Büffel

Die afrikanischen Büffel unterscheiden sich durch den Hornbau grundsätzlich von den asiatischen. Durch eine verstärkte Zellbildung an der Innenseite des Gehörns wird beim afrikanischen Büffel das Horn nach unten gedrängt. Dabei entsteht an der Basis so viel Hornsubstanz, dass sich die Hornbasen auf der Stirnmitte treffen und einen Wulst bilden.

Die Abgrenzung der Büffel von den anderen Rindern ist willkürlich. Es handelt sich bei ihnen um keine systematische Gruppe, sondern um eine polyphyletische Zusammenstellung verschiedener Rinderarten. Die asiatischen Büffel für sich genommen sind jedoch eine monophyletische Gattung.

Von den weltweit ca. 150 Millionen Büffeln werden 145 Millionen in Asien gehalten und sind dort die verbreitetsten Milchtiere. In Indien liegt die Herdengröße etwa zwischen 1 und 15 Tieren, in Großstadtnähe gibt es auch Büffelfarmen mit bis zu 300 Tieren. Büffelmilch ist auch in Pakistan, Südostasien, Ägypten, Rumänien, Italien und der Türkei von wirtschaftlicher Bedeutung. Rund 17 Prozent der weltweiten Gesamtmilchmenge stammen von Büffelkühen

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